Freitag, 18. September 2009
Donnerstag, 17. September 2009
Samstag, 4. April 2009
Liebe
Ihr Gang - fließend und elegant.
Ihre Augen - tief wie der Ozean.
Ihr Haar - glänzend und voller Wellen wie das Meer.
Ihre Art - selbstsicher und zielstrebig.
Ihr Wesen - ruhig und liebevoll.
In ihrem Blick so viel Frede und Glück.
Auf ihren Lippen die völlige Zufriedenheit.
So schön und so vollkommen und so liebenswert.
_
Wenn du ihr Bild betrachtest wird dein Blick warm und wenn du an sie denkst, spiegelt sich in deinem Gesicht all die Liebe wider, die du für sie empfindest. Es ist schön dich so zu sehen. Wenn es nur immer so wäre.
_
Ich weiß nicht, warum sie dich verlassen hat.
Weiß nicht, warum sie nicht bei dir blieb.
Ich fühle nur deinen Schmerz, deine Trauer und deine Sehnsucht.
Ich weiß nicht, warum sie ging.
Weiß nicht, warum du sie nicht halten konntest.
Jeden Tag fragst du dich das.
Jeden Tag, seit dem sie weg ist.
Und ich kann dir die Antworten nicht geben.
Ich weiß, du hast von eurer gemeinsamen Zukunft geträumt, tust es immer noch. Hast dich auf das Altwerden mit ihr gefreut, dir ausgemalt wie es sein wird nur noch Zeit miteinander zu verbringen.
Ich weiß nicht, warum deine Wünsche nicht in Erfüllung gehen konnten.
Weiß nicht, warum ich es bin mit der du nun deine Zeit verbringen musst.
_
Bitte sag mir nicht, ich bin nicht hübsch genug - das weiß ich.
Bitte sag mir nicht, ich bin nicht gut genug für dich - das ist mir bewusst.
Bitte sag mir nicht, ich werde dich nie so glücklich machen wie sie es getan hätte - das ist mir klar.
Bitte sag mir nicht, ich bin nur die zweite Wahl - wie könnte ich das vergessen.
_
Deine Augen irren umher. Suchen sie noch immer. Sehnen sich danach auf ihr zu ruhen, ihr Lächeln zu sehen. Wenn du mich jemandem vorstellen musst liegt auf deinen Lippen so viel Bitterkeit, dein Herz zieht sich zusammen, weil du lieber sie bei dir hättest. Jeden Tag, jede Minute hoffst du, dass sie wieder zu dir kommt; dass du doch noch mit ihr leben kannst.
_
Sag mir nicht, du hättest lieber sie zur Frau - das weiß ich.
Sag mir nicht, wie sehr du sie immer noch vermisst - das ist mir bewusst.
Sag mir nicht, ihr gehört dein Herz - das ist mir klar.
Sag mir nicht, ich liebe dich nicht genug - ich konnte dir nur mein Herz geben, ihrs leider nicht.
_
Ich weiß nicht, warum ich deine Frau wurde.
Weiß nicht, warum ich dich so gut versteh.
Ich weiß nicht, warum ich in deinem Blick lesen kann als wäre er ein offenes Buch.
Weiß nicht, warum ich Sachen darin sehe die du nicht aussprichst.
Du lächelst mich an, willst mir sagen dass du mich liebst. Kannst es nicht - wie immer.
Deine Augen werden dunkel und du schaust weg - ich weiß was los ist, ich kann dich verstehen.
Ich weiß nicht, warum ich bei dir geblieben bin.
Weiß nicht, warum ich mit dir diesen langen Weg gegangen bin.
Ich weiß nicht, warum ich dir meine Liebe gab, dir mein Leben widmete.
Weiß nicht, warum ich diejenige bin die jetzt neben dir sitzt und deine Hand hält.
_
Du wirst mich verlassen, sie wieder sehen - nach 50 Jahren.
Ich werde dich gehen lassen, weil ich hoffe, dass du dann endlich das Glück findest das du immer gesucht hast. Nun wird sie dir geben können was du immer vermisst hast. Ich gebe dich frei, stelle mich euch nicht in den Weg. Denn dir wird es besser gehen wenn du bei ihr bist. Das weiß ich - weil ich dich kenne, dich liebe.
_
Vielleicht wird Gott dir dann die Antworten auf deine ganzen Fragen geben. Vielleicht wird er dir sagen, warum du mit mir leben musstest; warum er sie damals zu sich nahm.
Freitag, 13. März 2009
Für Verliebte, Verlobte, Verheiratete....
Ich wünsche euch Liebe füreinander; die Erkenntnis, dass ihr durch den jeweils anderen erst komplett seid, euch gegenseitig ergänzt. Ich wünsche euch Durchhaltevermögen und Widerstandskraft, weil der Weg, den ihr geht, auch mal steil bergauf gehen kann und es harte Nüsse zu knacken gibt. Ich wünsche euch, dass der eine für den anderen durch's Feuer geht; ihr euch helfend unter die Arme greift und nicht noch Steine in den Weg werft.
Ich wünsche euch für euer gemeinsames Leben Würze; dass ihr nicht fade nebeneinander herlebt, sondern gemeinsam große und kleine Hürden des Alltags überspringt. Ich wünsche euch die nötige Schärfe; dass ihr die Routine durchbrecht und Spannung in euer gemeinsames Leben miteinbringt; aber auch die Weisheit, Rückzugsmöglichkeiten zu schaffen wenn die Situation zu angespannt wird.
Ich wünsche euch, dass ihr es versteht dem anderen mit kleinen Überraschungen eine Freude zu machen; dass ihr dabei auf dem Boden bleibt und keine Anforderungen stellt - die wirklich großen Schätze liegen oft in kleinen Dingen. So ist doch die Liebe, die der andere euch entgegenbringt, das größte Geschenk.
Ich wünsche euch, dass ihr für den anderen ein Licht seid - ein Ort, zu dem er immer zurück findet, egal wie dunkel es ist und der Nebel sich drückend auf allem niederlegt. Ich wünsche euch Herzenswärme füreinander; dass ihr euch aufeinander verlassen könnt und mit allem - nicht nur mit dem schönen - zueinander kommen könnt.
Ich wünsche euch, dass eure Liebe zueinander jeden Tag wächst; dass dafür jeder von euch etwas gibt und niemals einer nur nimmt; dass jeder von euch bereit ist, auch mal in seinem Glück zurück zu stecken, damit das des anderen größer werden kann.
Vor allem wünsche ich euch, dass ihr euren Weg gemeinsam weiter geht, auf gleicher Höhe - das also niemand zurückbleibt, auch wenn der andere dafür in seinem voran kommen erst einmal halten muss. Dass ihr nicht nur auf eure Wünsche achtet, oder nur auf die Fehler des anderen schaut, sondern dass ihr gemeinsam voran kommt, den Blick in die selbe Richtung und auf das selbe Ziel gerichtet.
(September 2007)
Donnerstag, 26. Februar 2009
Ein Lied (vom 16.05.2004)
Fühlte mich verlassen und wusste nicht wohin,
Ich wanderte durch die Straßen auf der Suche nach dem Sinn.
Doch die Hoffnung war klein und die Zuversicht verlor'n;
Warum bist du nicht da und warum kann ich dich nicht spür'n?
Viel zu schwach bin ich, viel zu schwach,
Schlepp mich durch jeden einzelnen Tag.
Was ist der Grund dafür, dass ich existier?
Was ist der Grund, wenn ich mich doch so leer fühl?
Aus der Ferne kommt ein Licht und gibt mir wieder Kraft,
Woher es kommt das weiß ich nicht, aber es hat viel Macht.
Jemand nimmt mich in den Arm und gibt mir plötzlich wieder Halt.
Mein Leben wird erfüllt und nun seh ich wieder klar.
Viel zu schwach bin ich, viel zu schwach,
Schlepp mich durch jeden einzelnen Tag.
Was ist der Grund dafür, das ich existier?
Was ist der Grund, wenn ich mich doch so leer fühl?
Herr nun hab ich dich erkannt, erkenn dich jeden Tag mehr.
Du nimmst mich ganz und liebst mich wirklich sehr.
Herr du nimmst mir meine Schuld nimmst sie ganz hinweg.
Mein Leben gehört allein dir - und so soll es immer sein!
Du gibst mir Kraft, oh Herr, du gibst mir Kraft,
Führst mich mit Liebe - Tag und Nacht.
Du bist der Grund dafür, das ich existier,
Du bist der Grund, das ich mich nicht mehr leer fühl.
(Hab nen Zettel mit dem "Lied" in den Untiefen meiner Truhe gefunden - nun ja... so hab ich halt damals geschrieben... wird denk ich aber sicher noch überarbeitet.)
Ich wanderte durch die Straßen auf der Suche nach dem Sinn.
Doch die Hoffnung war klein und die Zuversicht verlor'n;
Warum bist du nicht da und warum kann ich dich nicht spür'n?
Viel zu schwach bin ich, viel zu schwach,
Schlepp mich durch jeden einzelnen Tag.
Was ist der Grund dafür, dass ich existier?
Was ist der Grund, wenn ich mich doch so leer fühl?
Aus der Ferne kommt ein Licht und gibt mir wieder Kraft,
Woher es kommt das weiß ich nicht, aber es hat viel Macht.
Jemand nimmt mich in den Arm und gibt mir plötzlich wieder Halt.
Mein Leben wird erfüllt und nun seh ich wieder klar.
Viel zu schwach bin ich, viel zu schwach,
Schlepp mich durch jeden einzelnen Tag.
Was ist der Grund dafür, das ich existier?
Was ist der Grund, wenn ich mich doch so leer fühl?
Herr nun hab ich dich erkannt, erkenn dich jeden Tag mehr.
Du nimmst mich ganz und liebst mich wirklich sehr.
Herr du nimmst mir meine Schuld nimmst sie ganz hinweg.
Mein Leben gehört allein dir - und so soll es immer sein!
Du gibst mir Kraft, oh Herr, du gibst mir Kraft,
Führst mich mit Liebe - Tag und Nacht.
Du bist der Grund dafür, das ich existier,
Du bist der Grund, das ich mich nicht mehr leer fühl.
(Hab nen Zettel mit dem "Lied" in den Untiefen meiner Truhe gefunden - nun ja... so hab ich halt damals geschrieben... wird denk ich aber sicher noch überarbeitet.)
Sonntag, 22. Februar 2009
Es steht geschrieben...
Es steht geschrieben: "Habe keine anderen Götter neben mir!" Doch wie soll das geh'n? Es ist so schwer nicht das Geld, den Luxus, den Genuss zu lieben - all diese Sachen, die Gott in den Schatten rücken. Wie soll das geh'n, wenn das Herz vor Verzweiflung schreit, weil die Welt angefüllt ist mit vermeindlichen Göttern?
_
Es steht geschrieben: "Mißbrauche nicht den Namen des Herrn!" Doch wie soll das geh'n? Es ist so schwer den eigenen Stolz aufzugeben, nicht eigene Werke zu ehren sondern nur den Herrn. Wie soll das geh'n, wenn das Herz vor Verzweiflung schreit, weil es stolz und eitel und selbstsüchtig ist?
Es steht geschrieben: "Mißbrauche nicht den Namen des Herrn!" Doch wie soll das geh'n? Es ist so schwer den eigenen Stolz aufzugeben, nicht eigene Werke zu ehren sondern nur den Herrn. Wie soll das geh'n, wenn das Herz vor Verzweiflung schreit, weil es stolz und eitel und selbstsüchtig ist?
_
Es steht geschrieben: "Gedenke des Sabattags!" Doch wie soll das geh'n? Es ist so schwer zur Ruhe zu kommen, wo es doch so viel zu tun gibt und so wenig Zeit zur Verfügung steht. Wie soll das geh'n, wenn das Herz vor Verzweiflung schreit, weil es die Stille nicht mehr ertragen kann?
Es steht geschrieben: "Gedenke des Sabattags!" Doch wie soll das geh'n? Es ist so schwer zur Ruhe zu kommen, wo es doch so viel zu tun gibt und so wenig Zeit zur Verfügung steht. Wie soll das geh'n, wenn das Herz vor Verzweiflung schreit, weil es die Stille nicht mehr ertragen kann?
_
Es steht geschrieben: "Ehre Vater und Mutter!" Doch wie soll das geh'n? Es ist so schwer Respekt vor jemanden zu haben, mit dem man so unzufrieden ist. Wie soll das geh'n, wenn das Herz vor Verzweiflung schreit, weil die Eltern ihm keine Geborgenheit mehr schenken?
Es steht geschrieben: "Ehre Vater und Mutter!" Doch wie soll das geh'n? Es ist so schwer Respekt vor jemanden zu haben, mit dem man so unzufrieden ist. Wie soll das geh'n, wenn das Herz vor Verzweiflung schreit, weil die Eltern ihm keine Geborgenheit mehr schenken?
_
Es steht geschrieben: "Töte nicht!" Doch wie soll das geh'n? Es ist so schwer den anderen anzunehmen, ihm zu vergeben - viel leichter ist es doch ihn einfach abzuknallen. Wie soll das geh'n, wenn das Herz vor Verzweiflung schreit, weil es in sich selbst so viel Haß trägt?
Es steht geschrieben: "Töte nicht!" Doch wie soll das geh'n? Es ist so schwer den anderen anzunehmen, ihm zu vergeben - viel leichter ist es doch ihn einfach abzuknallen. Wie soll das geh'n, wenn das Herz vor Verzweiflung schreit, weil es in sich selbst so viel Haß trägt?
_
Es steht geschrieben: "Brich nicht die Ehe!" Doch wie soll das geh'n? Es ist so schwer die Glut in sich zu kontrollieren, wenn es doch so viel Spaß macht sie zum aufloddern zu bringen. Wie soll das geh'n, wenn das Herz vor Verzweiflung schreit, weil ihm selbst weder Treue noch Keuschheit begegnet?
Es steht geschrieben: "Brich nicht die Ehe!" Doch wie soll das geh'n? Es ist so schwer die Glut in sich zu kontrollieren, wenn es doch so viel Spaß macht sie zum aufloddern zu bringen. Wie soll das geh'n, wenn das Herz vor Verzweiflung schreit, weil ihm selbst weder Treue noch Keuschheit begegnet?
_
Es steht geschrieben: "Stehle nicht!" Doch wie soll das geh'n? Es ist so schwer der Gelegenheit zu widerstehen wenn sie sich einem bietet, wenn man doch selbst kaum etwas besitzt. Wie soll das geh'n, wenn das Herz vor Verzweiflung schreit, weil es selbst so viel hat und viele Menschen gar nichts?
_
Es steht geschrieben: "Lüge nicht!" Doch wie soll das geh'n? Es ist so schwer auf Grund der Wahrheit vor anderen schlecht dazustehen, ausgelacht und verachtet zu werden. Wie soll das geh'n, wenn das Herz vor Verzweiflung schreit, weil es nicht mal selbst die Wahrheit erkennen kann?
_
Es steht geschrieben: "Gelüste nicht!" Doch wie soll das geh'n? Es ist so schwer nicht eifersüchtig zu sein, wenn andere vermeindlich besseres haben, mehr können, mehr wissen. Wie soll das geh'n, wenn das Herz vor Verzweiflung schreit, weil es für seinen Herrn nicht brennen kann?
_
"Liebe Gott, deinen Herrn, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt. Und liebe deinen Nächsten wie dich selbst, vergib ihm siebzigmal siebenmal. Liebet eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, so euch beleidigen."
_
Herr, Du siehst ich bin zu schwach - ein Herz zerrissen vor Verzweiflung und Schmutz. Es ist nichts Gutes, es ist nichts zu gebrauchen. Was soll ich tun, Herr? Was kann ich tun? Herr, du siehst, ich bin nicht fähig - ein Herz zerbrochen vor Sünde und Schmerz. Es ist verloren - das Leben, das ich lebte. Was kann ich tun, Herr? Was soll ich tun?
_
Es steht geschrieben: "So sehr liebte Gott die Welt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Gott sandte Ihn, damit wir selig werden - wer an Ihn glaubt, entgeht dem Gericht. Er, der von keiner Sünde wusste, brachte uns Gerechtigkeit vor'm Herrn."
_
Es steht geschrieben: "Allein vermag man nicht zum Herrn zu kommen." Er hat alles in der Hand und Er zieht uns zu sich. "Der Geist ist's, der lebendig macht," mein Herz allein vermag nichts. Doch werf ich mich auf meinen Herrn geht Er den Weg für mich. Mein Herz ist zerbrochen - doch der Herr sammelt die Scherben und formt mich neu.
_
Der Herr liebt Seine Kinder von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt. Er wird dich leiten auf all deinen Wegen und vergibt dir deine Sünden, wenn du Ihm folgst. Werf dein Herz ganz auf Ihn und bekenne in Demut deine Schuld. Dann wird Er mit dir sein und dich in Seinen Armen tragen - und dein Herz kommt zur Ruh.
_
(April 2007)
Tränen
Meine Tränen fließen leise und beginnen ihre Reise,
Suchen Stück für Stück nach dem ersehnten Glück.
Wer kann ihnen sagen, dass sie wieder mal falsch lagen,
Wer holt sie mir zurück und entschleiert so den Blick.
Ich würd sie gern behalten, doch kann ich nicht mehr walten
Zu oft schon schlichen sie sich fort, missachteten mein Wort.
So bahnen sie sich ihren Weg, egal was ich für Schranken leg,
Verlassen mich mal wieder und tragen in sich Hoffnungslieder.
Seht sie an... . Und hört ihnen zu... .
Auch wenn ich meine Kraft verlier, sie geben keine Ruh.
Sie wissen wo sie landen, auch wenn ich's nicht glauben kann,
Brechen mit den Banden und landen sicher dann.
Der Herr fängt sie auf und lässt keine sich entgehn,
So ist der trau'ge Tränenlauf doch als herrlich anzusehn.
Nun kann ich ihnen glauben, zu hoffen lohnt sich doch,
Was wir jetzt noch nicht schauen, erfüllt sich trotzdem noch.
(vom 3.11.2008)
Suchen Stück für Stück nach dem ersehnten Glück.
Wer kann ihnen sagen, dass sie wieder mal falsch lagen,
Wer holt sie mir zurück und entschleiert so den Blick.
Ich würd sie gern behalten, doch kann ich nicht mehr walten
Zu oft schon schlichen sie sich fort, missachteten mein Wort.
So bahnen sie sich ihren Weg, egal was ich für Schranken leg,
Verlassen mich mal wieder und tragen in sich Hoffnungslieder.
Seht sie an... . Und hört ihnen zu... .
Auch wenn ich meine Kraft verlier, sie geben keine Ruh.
Sie wissen wo sie landen, auch wenn ich's nicht glauben kann,
Brechen mit den Banden und landen sicher dann.
Der Herr fängt sie auf und lässt keine sich entgehn,
So ist der trau'ge Tränenlauf doch als herrlich anzusehn.
Nun kann ich ihnen glauben, zu hoffen lohnt sich doch,
Was wir jetzt noch nicht schauen, erfüllt sich trotzdem noch.
(vom 3.11.2008)
Samstag, 21. Februar 2009
Lass dir sagen...
Lass dir sagen, dass du einzigartig bist und dass Gott dich geschaffen hat, weil Ihm genau so ein Mensch wie du es bist noch auf der Welt gefehlt hat.
Lass dir sagen, dass Gott einen ganz besonderen und persönlichen Plan für dich hat; einen Plan, den nur du erfüllen kannst, weil zu dessen Umsetzung Dinge, Eigenschaften und Fähigkeiten nötig sind, die in dieser benötigten Konstellation nur du besitzt.
Lass dir sagen, dass Gott immer für dich da sein wird um dir bei der Verwirklichung dies Plans zu helfen; Er wird dir beistehen - auch, bzw. gerade wenn du Ihn nicht spürst!
Lass dir sagen, dass du wertvoll bist; wertvoll für Gott; wertvoll aber auch für deine Freunde und für deine Familie.
Lass dir sagen, dass es immer Menschen geben wird, die dich lieben und dass auch Gott dich ewig lieben wird; Er ist bei dir und wird dich beschützen - egal wo du bist und wie es dir geht.
Lass dir sagen, dass egal wie schwer das Leben manchmal scheint, es immer einen Ausweg für dich geben wird - dieser ist in Jesus Christus.
Und lass dir sagen, dass da wo Schatten ist auch immer Licht fällt; hab Vertrauen - der Herr, dein Vater hält dich in Seinen sicheren Armen.
Jetzt und hier, für immer und ewig, überall hält Er dich fest.
(26.02.2005)
Das Gefühl
Nach Tagen wie diesen wünsche ich mir, ich hätte dir nie etwas von mir erzählt, hätte dir nie meine Schwächen offenbart. Nach Stunden wie diesen wäre ich gern selbstloser, könnte mich selbst gern für andere vergessen. Nach Minuten wie diesen wäre ich gern anders als ich bin, würde dir am liebsten nie mehr zur Last fallen. Nach Sekunden wie diesen ist mir das Herz so schwer und der Schmerz scheint unerträglich zu sein.
Wie kann es sein, dass man mit seiner Schwachheit Menschen so leicht von sich stößt? Warum zerstört man im andern so viel, wenn man sich selbst vergisst und sein eigenes Herz und die eigene Verzweiflung ungeschönt zum Vorschein kommt? Man fragt nach Wut und man fragt nach Zorn. Aber wer fragt nach Enttäuschung und Verletzung? Hört man das nicht auch?!
Und dann dieses Warten... . Warten auf eine Reaktion. Warten auf ein Lebenszeichen. Warten auf ein gutes Wort... ein böses Wort... überhaupt ein Wort.
Und dieses Gefühl... . Das Gefühl versagt zu haben. Das Wissen enttäuscht zu haben. Die Angst nicht gut machen zu können was geschehen ist. Und dieses Schweigen... . Nichts sagen dürfen. Nichts sagen können, aber doch wollen... vielleicht auch müssen?
Und weiter warten. Immer warten und warten und Angst haben. Angst, die einem die Luft zum atmen nimmt. Die Blicke auf die Uhr – jede Stunde, jede Minute, jede Sekunde... . Die Zeit vergeht – zu langsam und doch viel zu schnell und weiter dieses warten. Und die Fragen... . Die ganzen Fragen die tausende von Antworten haben und doch keine finden. Die Fragen die im Raum stehen – dunkel, schwer, bedrückend... . Und über allen, allen schweren Fragen kreist doch nur die eine alles entscheidende Frage... .
Vielleicht sollten Menschen einander aus dem Weg gehen... . Sie schaden einander und verletzen sich; enttäuschen und erfüllen auch nicht annähernd eine der an sie gestellten Erwartungen.
Und dieses Gefühl... . Erstickend sitzt es im Hals, im Kopf, in den Knochen, im Herzen. Und das Warten auf die Antwort die nicht kommt.
Wieder die Blicke... auf die Uhr – jetzt auch zum Telefon... . Lass mich doch anrufen, schreit das Herz – nein, sagt unbarmherzig und quälend der Kopf. Warten... . Zeit geben... . Zeit wofür? Noch mehr Enttäuschungen? Noch mehr Verletzungen?
Und dann... morgen. Morgen... . Angst – vor diesem Tag, vor heute, vor morgen. Vor vielleicht noch so einem Tag, noch so einer Stunde, noch so einer Minute und noch solch einer Sekunde... . Wie kann erst morgen etwas sein, was schon gestern hätte sein müssen. Wie kann erst morgen Schmerz genommen werden, der gestern nicht hätte entstehen sollen.
Angst... . Schlaf der nicht kommen mag. Warum spricht man nicht aus, was einem bewegt? Warum verschweigt man Enttäuschung – man hört sie ja doch! Und immer noch die über einen kreisende, sich in einem hineinbohrende Frage.
Ich bin so gern stark für dich, wusstest du das? Es fällt mir so leicht für dich und ich bin so gern da für dich. Doch! Doch, ich bin es gern und doch, es ist so einfach, mit das einfachste für mich. Ich vergess' mich so gern für dich und stell mich selbst so gern zurück. Nein, es ist nicht schwer! Es ist das natürlichste für mich. Es ist so normal, wie das Blut das durch meine Adern fließt; genauso wenig muss ich dafür tun.
Morgen... .
Ich habe Angst vor morgen... .
Angst vor dir... .
Und Angst vor der Antwort auf diese dunkle Frage... .
Vergibst du mir?
Wie kann es sein, dass man mit seiner Schwachheit Menschen so leicht von sich stößt? Warum zerstört man im andern so viel, wenn man sich selbst vergisst und sein eigenes Herz und die eigene Verzweiflung ungeschönt zum Vorschein kommt? Man fragt nach Wut und man fragt nach Zorn. Aber wer fragt nach Enttäuschung und Verletzung? Hört man das nicht auch?!
Und dann dieses Warten... . Warten auf eine Reaktion. Warten auf ein Lebenszeichen. Warten auf ein gutes Wort... ein böses Wort... überhaupt ein Wort.
Und dieses Gefühl... . Das Gefühl versagt zu haben. Das Wissen enttäuscht zu haben. Die Angst nicht gut machen zu können was geschehen ist. Und dieses Schweigen... . Nichts sagen dürfen. Nichts sagen können, aber doch wollen... vielleicht auch müssen?
Und weiter warten. Immer warten und warten und Angst haben. Angst, die einem die Luft zum atmen nimmt. Die Blicke auf die Uhr – jede Stunde, jede Minute, jede Sekunde... . Die Zeit vergeht – zu langsam und doch viel zu schnell und weiter dieses warten. Und die Fragen... . Die ganzen Fragen die tausende von Antworten haben und doch keine finden. Die Fragen die im Raum stehen – dunkel, schwer, bedrückend... . Und über allen, allen schweren Fragen kreist doch nur die eine alles entscheidende Frage... .
Vielleicht sollten Menschen einander aus dem Weg gehen... . Sie schaden einander und verletzen sich; enttäuschen und erfüllen auch nicht annähernd eine der an sie gestellten Erwartungen.
Und dieses Gefühl... . Erstickend sitzt es im Hals, im Kopf, in den Knochen, im Herzen. Und das Warten auf die Antwort die nicht kommt.
Wieder die Blicke... auf die Uhr – jetzt auch zum Telefon... . Lass mich doch anrufen, schreit das Herz – nein, sagt unbarmherzig und quälend der Kopf. Warten... . Zeit geben... . Zeit wofür? Noch mehr Enttäuschungen? Noch mehr Verletzungen?
Und dann... morgen. Morgen... . Angst – vor diesem Tag, vor heute, vor morgen. Vor vielleicht noch so einem Tag, noch so einer Stunde, noch so einer Minute und noch solch einer Sekunde... . Wie kann erst morgen etwas sein, was schon gestern hätte sein müssen. Wie kann erst morgen Schmerz genommen werden, der gestern nicht hätte entstehen sollen.
Angst... . Schlaf der nicht kommen mag. Warum spricht man nicht aus, was einem bewegt? Warum verschweigt man Enttäuschung – man hört sie ja doch! Und immer noch die über einen kreisende, sich in einem hineinbohrende Frage.
Ich bin so gern stark für dich, wusstest du das? Es fällt mir so leicht für dich und ich bin so gern da für dich. Doch! Doch, ich bin es gern und doch, es ist so einfach, mit das einfachste für mich. Ich vergess' mich so gern für dich und stell mich selbst so gern zurück. Nein, es ist nicht schwer! Es ist das natürlichste für mich. Es ist so normal, wie das Blut das durch meine Adern fließt; genauso wenig muss ich dafür tun.
Morgen... .
Ich habe Angst vor morgen... .
Angst vor dir... .
Und Angst vor der Antwort auf diese dunkle Frage... .
Vergibst du mir?
(vom 1.02.2009)
Freitag, 20. Februar 2009
Was wäre...
Was wäre, wenn du morgen aufwachen würdest und du wärst blind? Wenn du nichts mehr sehen könntest - weder dein Zimmer, deine Eltern, deine Freunde, noch dein eigenes Spiegelbild. Was wäre, wenn du aufwachst und du bist blind? Jeden Morgen auf's neue blind für den Hernn und seine Wunder.
Und was wäre, wenn du morgen aufwachen würdest und du wärst taub? Wenn du nichts mehr hören könntest - weder deinen Wecker oder das Lachen eines lieben Menschens, noch die Vögel, den Wind oder den Regen der gegen dein Fenster fällt. Was wäre, wenn du aufwachst und du bist taub? Jeden Morgen auf's neue taub für Gott und sein Rufen.
Was wäre, wenn du jeden Morgen auf's neue - dein ganzes Leben lang - taub und blind bist? Taub und blind für die Worte und den Willen Gottes.
Was wäre, wenn dein Herz verschlossen ist; wenn du Zweifel hast, da du nicht fähig bist Gottes Wunder zu sehn und auf Ihn zu hören?
Dabei kann es so leicht sein - wir müssen nur einmal genau hinschaun und genau hinhören. Das Leben ist voll mit Wundern Gottes - nur vergessen wir das all zu oft. Schau doch mal in den Spiegel... .
Auch hat Gott viele Wege zu uns zu sprechen - wir haben nur oft den Kopf zu voll um sie zu hören, sie zu bemerken. Hör doch mal auf dein Herz... .
Donnerstag, 19. Februar 2009
Hm... ich würde sagen... tadaaaaa!!
So... Hallo erstmal an die große, weite Welt da draußen!
Jetzt hat es selbst mich erwischt mit diesem seltsamen Blogger-Zeugs hier... . Aber keine Ahnung, erstmal sehen was daraus wird. Zumindest bin ich mal so frei euch viel Spaß zu wünschen, auch wenn dieser vielleicht nur kurzweilig sein mag. Kritik ist natürlich herzlich willkommen, wobei ein Kompliment ab und an sicherlich auch nicht schadet. Aber immer schön ehrlich bleiben. ;)
Abonnieren
Kommentare (Atom)