Nach Tagen wie diesen wünsche ich mir, ich hätte dir nie etwas von mir erzählt, hätte dir nie meine Schwächen offenbart. Nach Stunden wie diesen wäre ich gern selbstloser, könnte mich selbst gern für andere vergessen. Nach Minuten wie diesen wäre ich gern anders als ich bin, würde dir am liebsten nie mehr zur Last fallen. Nach Sekunden wie diesen ist mir das Herz so schwer und der Schmerz scheint unerträglich zu sein.
Wie kann es sein, dass man mit seiner Schwachheit Menschen so leicht von sich stößt? Warum zerstört man im andern so viel, wenn man sich selbst vergisst und sein eigenes Herz und die eigene Verzweiflung ungeschönt zum Vorschein kommt? Man fragt nach Wut und man fragt nach Zorn. Aber wer fragt nach Enttäuschung und Verletzung? Hört man das nicht auch?!
Und dann dieses Warten... . Warten auf eine Reaktion. Warten auf ein Lebenszeichen. Warten auf ein gutes Wort... ein böses Wort... überhaupt ein Wort.
Und dieses Gefühl... . Das Gefühl versagt zu haben. Das Wissen enttäuscht zu haben. Die Angst nicht gut machen zu können was geschehen ist. Und dieses Schweigen... . Nichts sagen dürfen. Nichts sagen können, aber doch wollen... vielleicht auch müssen?
Und weiter warten. Immer warten und warten und Angst haben. Angst, die einem die Luft zum atmen nimmt. Die Blicke auf die Uhr – jede Stunde, jede Minute, jede Sekunde... . Die Zeit vergeht – zu langsam und doch viel zu schnell und weiter dieses warten. Und die Fragen... . Die ganzen Fragen die tausende von Antworten haben und doch keine finden. Die Fragen die im Raum stehen – dunkel, schwer, bedrückend... . Und über allen, allen schweren Fragen kreist doch nur die eine alles entscheidende Frage... .
Vielleicht sollten Menschen einander aus dem Weg gehen... . Sie schaden einander und verletzen sich; enttäuschen und erfüllen auch nicht annähernd eine der an sie gestellten Erwartungen.
Und dieses Gefühl... . Erstickend sitzt es im Hals, im Kopf, in den Knochen, im Herzen. Und das Warten auf die Antwort die nicht kommt.
Wieder die Blicke... auf die Uhr – jetzt auch zum Telefon... . Lass mich doch anrufen, schreit das Herz – nein, sagt unbarmherzig und quälend der Kopf. Warten... . Zeit geben... . Zeit wofür? Noch mehr Enttäuschungen? Noch mehr Verletzungen?
Und dann... morgen. Morgen... . Angst – vor diesem Tag, vor heute, vor morgen. Vor vielleicht noch so einem Tag, noch so einer Stunde, noch so einer Minute und noch solch einer Sekunde... . Wie kann erst morgen etwas sein, was schon gestern hätte sein müssen. Wie kann erst morgen Schmerz genommen werden, der gestern nicht hätte entstehen sollen.
Angst... . Schlaf der nicht kommen mag. Warum spricht man nicht aus, was einem bewegt? Warum verschweigt man Enttäuschung – man hört sie ja doch! Und immer noch die über einen kreisende, sich in einem hineinbohrende Frage.
Ich bin so gern stark für dich, wusstest du das? Es fällt mir so leicht für dich und ich bin so gern da für dich. Doch! Doch, ich bin es gern und doch, es ist so einfach, mit das einfachste für mich. Ich vergess' mich so gern für dich und stell mich selbst so gern zurück. Nein, es ist nicht schwer! Es ist das natürlichste für mich. Es ist so normal, wie das Blut das durch meine Adern fließt; genauso wenig muss ich dafür tun.
Morgen... .
Ich habe Angst vor morgen... .
Angst vor dir... .
Und Angst vor der Antwort auf diese dunkle Frage... .
Vergibst du mir?
Wie kann es sein, dass man mit seiner Schwachheit Menschen so leicht von sich stößt? Warum zerstört man im andern so viel, wenn man sich selbst vergisst und sein eigenes Herz und die eigene Verzweiflung ungeschönt zum Vorschein kommt? Man fragt nach Wut und man fragt nach Zorn. Aber wer fragt nach Enttäuschung und Verletzung? Hört man das nicht auch?!
Und dann dieses Warten... . Warten auf eine Reaktion. Warten auf ein Lebenszeichen. Warten auf ein gutes Wort... ein böses Wort... überhaupt ein Wort.
Und dieses Gefühl... . Das Gefühl versagt zu haben. Das Wissen enttäuscht zu haben. Die Angst nicht gut machen zu können was geschehen ist. Und dieses Schweigen... . Nichts sagen dürfen. Nichts sagen können, aber doch wollen... vielleicht auch müssen?
Und weiter warten. Immer warten und warten und Angst haben. Angst, die einem die Luft zum atmen nimmt. Die Blicke auf die Uhr – jede Stunde, jede Minute, jede Sekunde... . Die Zeit vergeht – zu langsam und doch viel zu schnell und weiter dieses warten. Und die Fragen... . Die ganzen Fragen die tausende von Antworten haben und doch keine finden. Die Fragen die im Raum stehen – dunkel, schwer, bedrückend... . Und über allen, allen schweren Fragen kreist doch nur die eine alles entscheidende Frage... .
Vielleicht sollten Menschen einander aus dem Weg gehen... . Sie schaden einander und verletzen sich; enttäuschen und erfüllen auch nicht annähernd eine der an sie gestellten Erwartungen.
Und dieses Gefühl... . Erstickend sitzt es im Hals, im Kopf, in den Knochen, im Herzen. Und das Warten auf die Antwort die nicht kommt.
Wieder die Blicke... auf die Uhr – jetzt auch zum Telefon... . Lass mich doch anrufen, schreit das Herz – nein, sagt unbarmherzig und quälend der Kopf. Warten... . Zeit geben... . Zeit wofür? Noch mehr Enttäuschungen? Noch mehr Verletzungen?
Und dann... morgen. Morgen... . Angst – vor diesem Tag, vor heute, vor morgen. Vor vielleicht noch so einem Tag, noch so einer Stunde, noch so einer Minute und noch solch einer Sekunde... . Wie kann erst morgen etwas sein, was schon gestern hätte sein müssen. Wie kann erst morgen Schmerz genommen werden, der gestern nicht hätte entstehen sollen.
Angst... . Schlaf der nicht kommen mag. Warum spricht man nicht aus, was einem bewegt? Warum verschweigt man Enttäuschung – man hört sie ja doch! Und immer noch die über einen kreisende, sich in einem hineinbohrende Frage.
Ich bin so gern stark für dich, wusstest du das? Es fällt mir so leicht für dich und ich bin so gern da für dich. Doch! Doch, ich bin es gern und doch, es ist so einfach, mit das einfachste für mich. Ich vergess' mich so gern für dich und stell mich selbst so gern zurück. Nein, es ist nicht schwer! Es ist das natürlichste für mich. Es ist so normal, wie das Blut das durch meine Adern fließt; genauso wenig muss ich dafür tun.
Morgen... .
Ich habe Angst vor morgen... .
Angst vor dir... .
Und Angst vor der Antwort auf diese dunkle Frage... .
Vergibst du mir?
(vom 1.02.2009)
Danke, dass du diese Gedanken der Öffentlichkeit zugänglich gemacht hast! Du hast es geschafft in Worte zu fassen, was viele sicher auch schon so empfunden haben - und jetzt wissen sie: sie sind damit nicht allein.
AntwortenLöschenUnd fast noch wichtiger: sicher lesen es auch Leute, die dieses "du" sind oder mal waren. Vielleicht hilft es ihnen ja das "ich" zu verstehen
... und ihm zu verzeihen!