Sonntag, 22. Februar 2009

Tränen

Meine Tränen fließen leise und beginnen ihre Reise,
Suchen Stück für Stück nach dem ersehnten Glück.
Wer kann ihnen sagen, dass sie wieder mal falsch lagen,
Wer holt sie mir zurück und entschleiert so den Blick.

Ich würd sie gern behalten, doch kann ich nicht mehr walten
Zu oft schon schlichen sie sich fort, missachteten mein Wort.
So bahnen sie sich ihren Weg, egal was ich für Schranken leg,
Verlassen mich mal wieder und tragen in sich Hoffnungslieder.

Seht sie an... . Und hört ihnen zu... .
Auch wenn ich meine Kraft verlier, sie geben keine Ruh.
Sie wissen wo sie landen, auch wenn ich's nicht glauben kann,
Brechen mit den Banden und landen sicher dann.

Der Herr fängt sie auf und lässt keine sich entgehn,
So ist der trau'ge Tränenlauf doch als herrlich anzusehn.
Nun kann ich ihnen glauben, zu hoffen lohnt sich doch,
Was wir jetzt noch nicht schauen, erfüllt sich trotzdem noch.

(vom 3.11.2008)

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